Identifikationspotenziale in den Psalmen.

Über die Wirkung von Emotionen, Metaphern und Textdynamik in den Psalmen 30, 64, 90 und 147
auf gegenwärtige Lesende

… fiel mitten im Singen der Psalmen
der Schauer des Mitlebens auf ihn,
und er schrie auf.

(Peter Handke, Am Felsenfenster morgens 1982–1987)

Lyrik
das Nichtwort ausgespannt
zwischen Wort und Wort

(Hilde Domin, Gesammelte Gedichte, 227)

„Ich habe die Nacht einsam hingebracht in mancher inneren Abrechnung und habe schließlich beim Schein eines nochmals
entzündeten Weihnachtsbaumes die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in denen man sich restlos unterbringt,
mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein.“

(Rainer Maria Rilke, Briefe an seinen Verleger, 247)

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Elise-Richter-Programms des FWF gefördert.

Projektnummer: V276-G15 (1.3.2013-31.7.2016)

 

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